Pace je Steigung berechnen
Trag dein Tempo in der Ebene und deine Steigleistung ein. Die Tabelle zeigt, was das auf einem Kilometer mit 5, 10, 15, 20 und 30 % Steigung bedeutet – gerechnet nach DIN 33466, derselben Formel, mit der Peakflow Routen plant.
| Steigung | Höhenmeter je km | Pace je km | Tempo |
|---|
10 % Steigung = 100 Höhenmeter auf einem Kilometer. Abstieg ist hier nicht enthalten – er wird in der Route mit einer eigenen Rate gerechnet.
Beispieltouren: reine Bewegungszeit, Auf- und Abstieg je zur Hälfte, Abstieg mit dem 1,6-Fachen der Steigleistung.
Warum eine Pace nicht reicht
Wer sagt „ich laufe 4:52", meint die Ebene. Bergauf wird daraus schnell 7, 9 oder 12 Minuten pro Kilometer – nicht weil du langsamer wirst, sondern weil der Kilometer mehr Arbeit ist. Ein Kilometer mit 20 % Steigung hat 200 Höhenmeter. Bei 1.000 Höhenmetern pro Stunde sind das allein zwölf Minuten.
Darum beschreibt Peakflow dein Tempo mit zwei Werten: dem Tempo in der Ebene und der Steigleistung am Berg. DIN 33466 verbindet beide: der größere der beiden Zeitanteile zählt voll, der kleinere zu einem Teil (Wandern die Hälfte, Trailrunning ein Viertel – Läufer bewegen sich bergauf und vorwärts zugleich).
Wie Peakflow dein Bergtempo lernt
Niemand kennt seine Steigleistung auswendig. Peakflow leitet sie aus deinen Touren ab: Für jede aufgezeichnete oder importierte Tour vergleicht die App deine tatsächliche Zeit mit der Standard-Schätzung und sucht das Paar aus Ebenen-Tempo und Steigleistung, das deine Zeiten am besten trifft – getrennt für Wandern, Trailrunning und Rad.
Ab 3 Touren
„Mein Pace" erscheint im Tempo-Menü – zunächst mit einem gemeinsamen Faktor für Ebene und Berg.
Ab 8 unterschiedlich steilen Touren
Ebene und Berg werden getrennt bestimmt. Flach schnell, am Berg zäh – oder umgekehrt – wird jetzt richtig abgebildet.
Jede Route in deinem Tempo
Dauer, Etappen, Wetter unterwegs und Bus-Anschluss rechnen mit deinen Werten statt mit „Normal (6 km/h)".
Ab 20 km Aufzeichnung: gemessen statt gerechnet
Aus deinen Rohspuren misst Peakflow je Steigungsklasse – flach, 5 %, 10 %, 20 %, bergab – deine tatsächliche Pace, Abschnitt für Abschnitt, ohne Pausen. Deine Routen rechnen dann mit der gemessenen Kurve statt mit dem Modell.
Touren mitbringen
Garmin- oder Strava-Archiv, GPX-Dateien, Aufzeichnung mit Uhr oder Handy – alles zählt. Je mehr Touren, desto genauer.
An über 400 echten Lauf-Touren sank der mittlere Vorhersagefehler durch die Trennung von 11,3 auf 9,7 Prozent, beim Rad von 36 auf 29 Prozent.
Und der Bergmotor?
Der Bergmotor ist Peakflows Kennwert für die Leistung bergauf im Verhältnis zum Puls: Gewicht mal Höhenmeter pro Sekunde, geteilt durch den Anteil an der maximalen Herzfrequenz. Er sagt, wie effizient du steigst – die Steigleistung in m/h sagt, wie schnell. Für die Planung zählt die Geschwindigkeit; der Bergmotor zeigt dir auf der Uhr, ob du dich gerade verausgabst („Puls runter").
Häufige Fragen
Warum ist meine Pace am Berg so viel langsamer als in der Ebene?
Weil bergauf die Höhenmeter zählen, nicht die Strecke. Ein Kilometer mit 10 % hat 100 Höhenmeter – bei 1.000 m/h allein sechs Minuten, bevor die Strecke mitzählt.
Was ist eine gute Steigleistung?
Geübte Wanderer: 300–450 m/h. Trailrunner: 700–1.200 m/h. Vertical-Profis schaffen über 1.500 m/h. Entscheidend ist nicht der Vergleich, sondern dass Peakflow deinen Wert kennt.
Zählen auch Touren ohne Pulsgurt?
Ja. Für das Bergtempo braucht Peakflow nur Strecke, Höhenmeter und Zeit. Der Puls ist nur für den Bergmotor nötig.
Was, wenn alle meine Touren gleich steil sind?
Dann lässt sich Ebene und Berg nicht sauber trennen – Peakflow bleibt beim gemeinsamen Faktor, bis flache und steile Touren dabei sind. Lieber ehrlich als scheingenau.
Deine Routen in deinem Tempo
Touren importieren oder aufzeichnen – Peakflow lernt dein Ebenen-Tempo und deine Steigleistung und plant damit jede Route.